OTZ-Beitrag vom 11.01.2016
Die Initiative Westsportplatz stimmt mit ,,Weihnachtsbaumweitwurf“ die Nachbarn auf ein gutes Jahr
ein: (von Thomas Beier)
10, 12, teilweise mehr als 15 Meter weit flogen die Weihnachtsbäume am ,Sonnabend auf dem Westsportplatz.
Mit dem geselligen Sportwettbewerb hat die Initiative ,,Westsportplatz“ Nachbarn auf das Neue Jahr
eingestimmt und sich um gute Stimmung gekümmert. Zur Optimierung der Flugeigenschaften waren die
Weihnachtsbäume zuvor von sämtlichen Zweigen befreit und mit einer Spitze an der Stammseite versehen
worden. Es gab unterschiedlich große Fluggeräte für Männer, Frauen und Kinder.
Die Sportanlage - ab dem Frühjahr wird hier wieder Beachvolleyball gespielt - erwies sich als bestens
präpariert. Frank Kramer animierte die Gäste immer wieder zu neuen sportlichen Höchstleistungen. Dabei
erinnerte er auch an die sportlichen Erfolge früherer Olympiasieger: Mehrere Sportgymnasiasten traten sodann
in die Fußstapfen von Petra Felke. Die notwendige innere Wärme kam am Westsportplatz auf, weil am
Lagerfeuer Tannengrün verfeuert wurde. Die untere Umweltbehörde hatte die Verbrennung auf 15 Bäume
limitiert, um die Feinstaubgefahr zu minimieren. So geschah es dann auch. Beim Weihnachtsbaumweitwurf
schauten auch Asylbewerber aus der Nachbarschaft vorbei. Wie ernst sie den urdeutschen Wettbewerb nehmen,
zeigten einige junge Männer. Trotz frostiger Temperaturen legten sie Jacken und Schals ab, um mit dem Baum
ordentliche Weiten hinzulegen.